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Berichte I. Quartal 2022

Wegen der großen Datenmenge teilen wir die aktuellen Berichte auf vier Quartale auf.
Jeweils am Ende des Berichts können Sie auf das vorherige Quartal gelangen.

Rote Texte sind verlinkt ! Zu den Berichten aus dem IV. Quartal 2021 nach unten scrollen.

 

14.01.2022

Auch im Jahr 2021 fand wieder eine Weihnachtsbaumaktion bei Zoo&Co statt. Die Wünsche unserer Tiere wurden auf Karten vermerkt, an einen Tannenbaum gehängt und dann konnten die Kunden diese fürs Tierheim erwerben. Wir bedanken uns auf diesem Wege ganz herzlich bei den so motivierten Zoo&Co Mitarbeitern für diese tolle Möglichkeit , unseren Tieren ganz spezielle Wünsche zu erfüllen. Wir sind auch dieses Mal total überwältigt von der Menge der Geschenke. Ein großes DANKSCHÖN an die so großzügigen Kunden von Zoo&Co im Namen unserer Tiere und des ganzen Teams. Es ist immer wieder toll zu sehen, wie viele Leute an unsere Tiere denken und ihnen den Alltag im Tierheim etwas schöner machen wollen.

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Im zweiten Jahr in Folge durften wir beim Fressnapf in Overath und Oberwiehl an der Weihnachtsbaumaktion teilnehmen. Spezielle Wünsche unserer Tiere wurden auf Karten vermerkt und konnten dann von den Kunden fürs Tierheim erworben werden. Dieses Jahr hatten wir, gerade in Overath, Mühe alle Geschenke zu transportieren und mussten tatsächlich zwei Mal fahren. Wir sind total sprachlos und gerührt von dieser so unglaublichen Großzügigkeit der Kunden. Dafür ein großes DANKESCHÖN an die Kunden von Fressnapf! Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei den tollen Mitarbeitern von Fressnapf die so viel Werbung für diese Aktion gemacht haben. Mit diesen Geschenken machen sie unsere Tiere glücklich und erleichtern diesen den Alltag im Tierheim.

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14.01.2022

Glatteis – Hilfe, Unfall – oder was ist da los…

Liebe Leute,

boh, da sagen sie gestern noch im Radio, heut soll es Glatteis geben und was soll ich Euch sagen – schon ist das Malheur passiert.

Ich schau heut morgen aus der Türe des Hundehauses raus – und was soll ich Euch sagen, da muss ein LKW verunglückt sein, direkt vor der Türe und hat die gesamte Ladung verloren. Was ein Glück aber auch, dass das alles – oder sagen wir mal Vieles davon – auch zum Fressen ist. Also Glück im Unglück – so einen Glatteisunfall kann man ja auch brauchen, denke ich noch.

Es war jedoch anders, als es auf den ersten Blick schien. Der ganze riesige Berg ist eine Spende. Wir haben das alles von Fressnapf gespendet bekommen. Mein Team hat da angerufen und schon haben die uns diese ganzen Sachen geschickt. Echt toll…. Ich freu mich, meine Kumpel freuen sich und die Zweibeiner freuen sich auch.


Und mit diesem freudigen Gefühl bin ich dann raus auf den Platz gegangen, zum Schnüffeln und was man so bei der Toilette macht. Ich komm wieder – da ist nix mehr da – aber da sitzt einer.


Ey, ruf ich, Kumpel, Spike – das ist jetzt nicht dein Ernst, Du kannst doch nicht alles aufgefressen haben. Nur diese eine grüne Kiste ist übrig geblieben. Herr im Hemd, wo ist das ganze leckere Zeug denn hin.


Der Spike kuckt nur und macht sich auch noch an die letzte Kiste ran. Ich kann es nicht fassen. Okay, der Spike sucht auch schon lange einen neuen Wirkungskreis und möchte auch sehr gerne eigene Menschen haben – aber alles auffressen ist doch keine Lösung.


Dann sind aber ein paar Zweibeiner gekommen und haben gesagt, dass sie das ganze Fressen und Nichtfressbares schon im Schweiße ihres Angesichts weggeräumt haben. Alles schön sortiert und im Haus in Sicherheit gebracht. Ja, das war auch wirklich harte Arbeit für die zweibeinigen Jungs- und Mädels vom Team Koppelweide – und die haben nicht mal was von dem Fressen gehabt, denn die essen so was nicht, haben sie mir gesagt.

Wenn jemand den Spike erlösen möchte aus dem Tierheimalltag, würde uns alle das sehr freuen. Ruft doch mal an, im Tierheim und vereinbart ein Date mit Spike, nicht dass der noch auf dumme Ideen mit Fressorgien kommt oder so.

Unser aller herzlicher Dank geht an Fressnapf für die Unterstützung.

Herzliche Grüße
Euer Jogi, Beobachter aus der Koppelweide

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Aktuelles Datum

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01.01.2022

Pandemie, isch kann nit mih

Liebe Leute,

jetzt ist es also so weit. Unser Tierheim ist bedroht durch die Omikron – oder ist es der Omikorn oder das Omikron? Man, was ist das überhaupt für ein Typ, wer hat den denn eigentlich bestellt. Wir wollen den nicht, wir sind ein Tierheim und der ist doch gar kein Tier. Der Sicherheitszwinger ist auch schon besetzt, also was sollen wir damit?

Die ganze Zeit sind wir einigermaßen gut durch die Pandemie gekommen. Und jetzt auf einmal wird es wirklich eng.

Was ist denn, wenn die Menschen hier nicht mehr zur Arbeit dürfen, weil sie in Quarantäne sind? Wer, um Himmelswillen, macht dann mein Frühstück, wer macht mein Abendessen, wer kümmert sich um den Roomservice? Leute, hier sind auch Typen die Medizin brauchen. Da wird mir aber jetzt echt angst und bange – also ohne Frühstück will ich nicht aus dem Haus. So ein Tierheim ist ja kein Hotel, bei dem man den Gästen sagt: so, ist geschlossen, bleibt Zuhause – nein, das hier IST unser Zuhause. Ich brauche jeden einzelnen Tag mein Frühstück und Abendessen.

Gestern hab ich zufällig aufgeschnappt, dass wirklich einer von den Menschen, die uns versorgen, in Quarantäne muss und alle irgendwie zum Test sollten. Was ist denn, wenn es noch mehr werden – oh je, oh je. Jetzt müssen wir alle ganz dolle aufpassen, wir dürfen uns nicht vermischen, damit nicht alle gleichzeitig Kontaktperson wären und dann womöglich alle in Quarantäne müssen.

Ja, so richtig weiß ja keiner im Moment was richtig ist…. ähm also selbst der Kerl vom RKI, der ja schließlich Tierarzt ist und mich verstehen müsste, der sagt auch es wird brenzlig, und zwar brenzliger als bisher, weil der Omikron so ein fieser Typ ist. Voll blöd, aber jetzt geht es halt mal nicht anders und wir müssen alle erst mal da durch.

Die Pandemie ist ja schon die ganze Zeit ziemlich doof – aber jetzt wird sie noch mal so richtig ekelig mit dem Virus. Ich hab ja das Gefühl, dass bei vielen auch die Nerven irgendwie blank liegen. Der Zinober dauert halt schon viel zu lange.

Ganz ehrlich, ohne den Roomservice und Frühstück und Abendessen läuft mal gar nix und das muss Priorität haben. Hilft alles nix. Ich muss da durch und ihr auch. Wir müssen jetzt zusammenhalten und den Tierheimladen am Laufen halten, ich brauche jede Hand, ob am Futternapf, an der Leine oder am Besen und auch an der Tastatur und am Telefon. Wenn Ihr uns alle in der schweren Zeit unterstützt, würde ich mich sehr freuen. Wir haben gerade auch im Moment immer wieder hohe Kosten für die medizinische Versorgung. Auch wenn ihr uns im Moment nicht so einfach besuchen könnt, vielleicht denkt ihr so mal an uns und spendet für unsere Gesundheit.

Wir sehen uns hoffentlich bald, kommt gut rüber ins neue Jahr und dann in alter Frische mit neuem Elan.

Viele Grüße

Euer Jogi, Beobachter aus der Koppelweide

 

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